Themengärten sollen Innenstadt aufwerten

Veröffentlicht am 24.06.2014 in Kommunalpolitik

Die Aufenthaltsqualität in der Langen Straße soll bald verbessert werden. - (c) SPD-Stadtratsfraktion Nienburg

In seinen letzten beiden Sitzungen hat der Arbeitskreis Innenstadt in neuer, von den Ratsfraktionen durchgesetzen Struktur, Ergebnisse für eine kurzfristige Aufwertung der Innenstadt erarbeitet. Die ersten Resultate wurden bereits im Ausschuss für Wirtschaft und Marketing diskutiert, wobei auf eine Umsetzung noch im Juli angestrebt wird.

Aus dem Arbeitskreis „Innenstadt“ heraus kommen die Anregungen, die unsere Innenstadt kurz,- mittel- und langfristig zum Besseren verändern sollen. Diese Ideen werden dann als Beratungsvorschlag in die zuständigen Fachausschüsse gegeben, um dort zielführend beraten und möglichst auch umgesetzt zu werden.

Im Arbeitskreis am 06. Juni wurden Vorschläge entwickelt, Platz für Neues in einer Kernfussgängerzone zu schaffen und zugleich den Charme der frühen Achtziger ein wenig zu beseitigen. Unter Mitwirkung von Politik (für die SPD sind Klaas WarneckeKlaas Warnecke und Rüdiger AltmannRüdiger Altmann dabei), Verwaltung, Nienburger Werbegemeinschaft und Vertretern aus Kunst und Sozialem wurde für den Anfang eine auch langfristig zu erhaltende Kernzone für Fussgänger benannt, die etwa vom Rathaus bis hin zur Fr. Ludwig Jahnstr. reicht. Die städtischen Werbevitrinen sollen entfernt werden, noch in diesem Sommer zwei Themengärten in diesem Bereich entstehen (Sponsoreneinwerbung durch die Nienburger Werbegemeinschaft), die Fussgängerzone in diesem Abschnitt soll zunächst probeweise einen Zeitraum der absoluten Freiheit von motorisiertem Verkehr bekommen. Die Fussgängerzone, wie sie sich bisher darstellt, ist eben kein echter Fussgängerbereich, solange sich Liefer- und Individualverkehr nicht an die vorhandenen Zeiten (die sehr großzügig bemessen sind) halten und zudem noch mit überhöhtem Tempo den innerstädtischen Bereich befahren. Die Sauberkeit soll verbessert werden und die alten Fahrradständer sollen wieder hergerichtet werden, damit sie nicht schon optisch abschrecken- neue Abstellmöglichkeit sollen später folgen.

Diese Anregungen wurden am 18. Juni im Ausschuss für Wirtschaft und Marketing aufgenommen und es wurde ein Beschlussvorschlag formuliert, der einstimmig angenommen wurde. So sollen Mietverträge der Vitrinen zum Jahresende 2014 gekündigt werden und im Jahr 2015 zeitnah entfernt werden. Der gewonnene Platz kann zur Entzerrung des Wochenmarktes ebenso dienen, wie zur Anlage von Grünbepflanzung, Sitzgelegenheiten oder anderem. Dies wird sich in künftigen Beratungen ergeben, gute Chancen sehen die Vertreter der Nienburger Kaufmannschaft jedoch bereits jetzt für die angedachten zwei Themengärten in der Langen Str., die noch im Laufe des Monats Juli entstehen sollen und dann zum Altstadtfest wieder abgebaut werden.

Im Arbeitskreis Innenstadt am 20.Juni wurden die Themen vertieft und der Umsetzungszeitpunkt / Sponsoren für Themengärten und weitere Bepflanzungen erörtert und der Beschlussvorschlag aus dem WuM Ausschuss besprochen. Nach Möglichkeit soll es nach dem Beschluss im Verwaltungsausschuss am 07. Juli unmittelbar danach losgehen!

Die Nienburgerinnen und Nienburger können sich dann zum Thema äussern und auch Vorschläge für die künftige Gestaltung der Innenstadt mit einbringen.

Alles hängt selbstverständlich auch immer von der Finanzierbarkeit ab, daher wird die Umgestaltung des Strassenbelages, der Beleuchtung und die Ausstattung mit Sitzgelegenheiten und zeitgemässen Fahrradabstellmöglichkeiten auch nicht von heute auf morgen möglich sein. Über eine abschnittsweise Umgestaltung, wenn Finanzierung und „Architektur“ sichergestellt sind, wird jedoch nachgedacht.

Einig ist sich die SPD Fraktion darin, dass Handlungsbedarf besteht. Wir werden unsere Arbeit im Arbeitskreis und den Fachausschüssen einbringen und mitgestalten. Ein Ansatz der SPD dazu wäre zum Beispiel der Verzicht auf jegliches Plakatieren in der Innenstadt, besser noch im gesamten Stadtgebiet. Hierzu bedarf es eines Ratsbeschlusses, den nicht nur die SPD Fraktion herbeiführen möchte, insofern bestehen auch realistische Möglichkeiten dazu.

 
 

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